Branding – Warum nicht nur einheitliches Design so wichtig ist

Als ich mich 2008 selbstständig gemacht habe, kannte ich Begriffe wie Corporate Design und Branding zwar, aber irgendwie hatte das nichts mit mir als freier Texterin und Redakteurin zu tun, dachte ich. Mit jedem Tag ist mir seitdem klarer geworden, wie wichtig Branding und Design heute sind und was dahinter steckt. Deshalb erkläre ich Dir jetzt, worauf es aus meiner Sicht ankommt.

Man glaubt es kaum, aber ich habe 2007/2008 zum Start meiner Selbstständigkeit tatsächlich noch Entwürfe für meine Website auf Papier gemacht und von meinem Programmierer entsprechend umsetzen lassen. Das Ergebnis war toll und für die damalige Zeit technisch passend. so richtig wohlgefühlt habe ich mich damit aber nicht – und deshalb kamm nach zwei Jahren das erste Re-Design. Heute empfehle ich immer:

Investiere in ein komplettes Design-Paket mit Logo, Webdesign und vollständiger Geschäftsausstattung, wenn Du das Geld dafür hast.

Das Wichtige daran ist: Du arbeitest auf diese Weise mit Fachleuten zusammen, die sich nicht nur Dein Business, sondern auch Deine Persönlichkeit und Deine Zielgruppe ganz genau ansehen. Auf dieser Basis entstehen Branding und Design.

Wenn Dein Budget den großen Wurf nicht hergibt, finden sich heute im Netz allerlei Alternativen, die Dir trotzdem einen konsistenten, also einheitlichen Außenauftritt ermöglichen. Design-Vorlagen (Themes) für WordPress sind ein Teil davon. Ein Logo ist toll, aber es geht zunächst auch ohne, weil andere Dinge viel wichtiger sind.

Worauf kommt es bei Design und Branding denn nun an?

Ein Zauberwort heißt Wiedererkennungswert. Deine Website, Dein Blog, all Deine Social-Media-Profile und die übrige Geschäftsausstattung sollten so gestaltet sein, dass man sie eindeutig Dir zuordnen kann.

Vielleicht hast Du Dich auch schon mal durch Pinterest oder Instagram geklickt und an bestimmten Bildern sofort gemerkt, wer sie veröffentlicht hat? So soll das sein!

Ein durchgängiges Design hebt Dich aus der Masse hervor. #Branding Klick um zu Tweeten

Was kann es Besseres für Deine Sichtbarkeit im Internet geben? Ein stimmiges Design ist für Deine Kunden (unterbewusst) das Signal, dass Du Dir Gedanken darüber gemacht hast, wie Du ihnen eine gute Markenerfahrung ermöglichen kannst und welchen Eindruck Du bei ihnen hinterlassen möchtest.

Kunden mögen es unkompliziert und leicht nachvollziehbar – das geht mir selbst ja genauso, wenn ich die Kundin bin. Auf welche Elemente kommt es also an?

Jetzt kommt das Branding ins Spiel. Es ist das, was Deine Kunden „zwischen den Zeilen“ wahrnehmen. Dazu musst Du nicht nur wissen, was Du tust und wie Du es tust. Ganz zentral ist Dein „Warum„.

Was ist Deine Mission, was treibt Dich in Deinem Business an?

Über Dein Warum kommst Du auch zu dem Gefühl, das Du bei Deinen Kunden erzeugen möchtest, wenn sie zum Beispiel auf Deine Website kommen. Dazu ist als nächstes wichtig: Wen sprichst Du an und was passt zu dieser Zielgruppe bzw. zu dieser Person. Eigentlich wendest Du Dich nämlich im Idealfall an einen (oder mehrere unterschiedliche) Wunschkunden.

Dein Branding setzt sich also aus einem durchgängigen Design, Deiner Persönlichkeit und Deinen Werten zusammen. Es ist eine Art Gesamtkunstwerk, das sich in den Köpfen Deiner Lieblingskunden festsetzen soll.

Das Gefühl ist deshalb am Ende das Allerwichtigste! Danach richtet sich Dein gesamter Außenauftritt und der beinhaltet neben einem Logo unter anderem:

  • festgelegte Schriften,
  • festgelegte Farben,
  • Formen/Designelemente (Bordüren, Kreise, klare Kanten und Rahmen …),
  • einheitliche Bildwelten,
  • entsprechende Titelfotos und Header in den sozialen Netzwerken,
  • und last, not least: Texte und Stil.

Aus diesem Gesamtpaket setzt sich die Welt zusammen, in der Deine Kunden Dich und Dein Business sehen und erleben. Du kannst mit Persönlichkeit punkten, Dich von Mitbewerbern unterscheidbar machen und als Marke glänzen.

Wie gut ist Dein Branding?

Und: Spiegeln auch Deine Texte Deine Persönlichkeit wider? Wenn Du unsicher bist: Frag mich einfach.

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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