Titelbild, Blogartikel: Content-Marketing - wirksame Kommunikation

Corporate Publishing heißt jetzt Content-Marketing

Du bestimmst bei Berichten über Dein Unternehmen die Geschichten, die Gestaltung, das wie und wann – und das sowohl online als auch gedruckt. Klingt verlockend? Dann solltest Du Dich mit Content-Marketing beschäftigen.

Was bis vor drei oder vier Jahren noch unter Corporate Publishing lief, ist heute Content-Marketing: Journalistisch aufbereitete Informationen die der Image- und Markenpflege dienen. Die Wurzeln liegen im Print-Bereich, aber das Corporate Publishing hat sich multimedial weiterentwickelt. Und weil vor allem Marketer den Dingen gerne Namen geben und sie in Schubladen stecken, ist das „BuzzWord“ dieser Tage Content-Marketing.

Entscheidend ist, dass es sich um Unternehmens-, Marketing- und Vertriebskommunikation handelt, die eindeutig redaktionell geprägt ist, wie zum Beispiel:

  • Kundenmagazine,
  • E-Books,
  • Unternehmens-Videos,
  • Blogs,
  • Podcasts
  • und vieles mehr.

Kleine Unternehmen halten sich beim Content-Marketing oft zurück, in der Annahme: Wer nicht kommuniziert, kann auch nichts verkehrt machen.

Das ist erstens falsch, denn „man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick). Zweitens verschenkst Du die Möglichkeit, Deine Selbstdarstellung in Deine eigene Hand zu nehmen. Die Leute reden sowieso über Dich oder Dein Unternehmen. Da wäre es doch schön, wenn Du mitreden könntest. In sozialen Netzwerken zum Beispiel.

Wichtig ist, dass Du regelmäßig aktiv wirst und Deine Maßnahmen wahlweise unterhaltsam oder informativ (bestenfalls beides) sind.

Was über die Inhalte aber gern vergessen wird: Das Auge isst mit! Leg also immer Wert auf ein professionelles und zeitgemäßes Webdesign bzw. eine professionelle Gestaltung und auf eine glaubwürdige Vermittlung Deiner Themen.

Nichts ist schlimmer als ein Content-Marketing, bei dem Du Dich mit Werbe-Vokabeln wie innovativ, erfolgreich, Marktführer etc. überschlägst.

Content-Marketing ist keine Werbung.

Es geht um Vertrauen und um echten Austausch mit Kunden, Interessenten, potenziellen Mitarbeitern, Kooperationspartnern oder Fans. Und außerdem: Magst Du Leute, die den ganzen Tag herausposaunen, wie toll sie sind?

Entscheidend ist, dass Du einen emotionalen Zugang zu Deinen Lesern bekommst. Klick um zu Tweeten

Biete Denkanstöße und Lösungen für typische (Kunden-)Probleme, finde spannende Geschichten – rund um Dein Fachgebiet, aber nicht immer mit direktem Bezug zu Deinen Produkten oder Dienstleistungen.

Für KMU und Selbstständige sind ein Blog oder Podcast übrigens eine vergleichsweise günstige Angelegenheit. Es kostet in erster Linie Zeit – aber mit einem soliden Themen- und Redaktionsplan lässt sich auch das gut steuern.

Ein gelungenes Beispiel für Content-Marketing ist das Karriere-Blog der Berufsberaterin Marion Schaake. Hier teilt sie mit ihren Lesern ihre Gedanken sowie ihr Fachwissen rund um Bewerbung, Studium, Ausbildung und Karriere.

Um ihre eigentliche Tätigkeit, die Berufsberatung, geht es auf dem Blog so gut wie gar nicht. Stattdessen untermauert sie ihre Kompetenz und – ganz wichtig –  sie zeigt ihre Werte und ihre Haltung zu vielen Fragen rund um das Thema Karriere und Beruf.

Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig neugierig auf das Thema Content-Marketing machen. Wenn Du magst, lies Dich etwas tiefer ein. Fakten, Informationen und Seminare bzw. Termine findest Du unter anderem beim Content Marketing ForumdemUnternehmensverband der führenden medialen Dienstleister im deutschsprachigen Raum (ehem. Forum Corporate Publishing).

Wie steht es um Dein Content-Marketing? Hast Du eine Strategie? Oder läuft vieles einfach so nebenbei? Wenn Du Tipps und Infos von mir persönlich rund um dieses Thema möchtest, melde Dich doch zu meinem Newsletter an:

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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