Titelbild, Blogartikel, So findest du das passende Theme für WordPress

Finde das WordPress-Theme, das zu Dir passt

Ein exklusives Design hat seinen Preis, und das völlig zu Recht. Als Blogger, Solopreneur oder Gründer hast Du aber meist kein riesiges Budget zur Verfügung, um einen tollen Internetauftritt zu gestalten. Die Lösung ist eine Designvorlage, auch Theme genannt – erhältlich für WordPress, aber auch für andere Content-Management-Systeme. (Update 04/18)

Um es gleich vorwegzunehmen: Du brauchst eine ausgereifte Idee, wie das Endergebnis aussehen und was es können soll, damit Du eine Wahl treffen kannst. Diese Vorarbeit müsstest Du aber auch leisten, wenn Du mit einem Designer zusammenarbeitest. Nur mit einem gescheiten Briefing kann ein Designer für Dich etwas Passendes entwickeln.

Wenn Du diesen Teil für Dich geklärt hast, gibt es einige Kriterien, an denen Du Dich langhangeln kannst, um das ideale Theme zu finden. Meine Tipps drehen sich vor allem um WordPress, vieles ist aber auch auf andere andere CMS (Content-Management-Systeme) anwendbar.

Es gibt für WordPress unzählige Vorlagen, die Du Dir teils kostenlos holen, teils für deutlich weniger als 100 Euro kaufen kannst.

Die Premium Themes bieten meistens mehr Möglichkeiten, das Design individuell anzupassen und sind für Anfänger trotzdem (oder gerade deshalb) einfach zu nutzen. Hinzu kommt, dass die meisten Designer von Premium-Themes einen kostenlosen Support für ihre Kunden anbieten und darüber informieren, wenn Updates vorliegen.

Insofern tendiere ich zu den Premium-Themes für WordPress. Ich nutze sie sowohl für meine Website, als auch für mein Blog und bin sehr zufrieden. Also: Du solltest nach Premium-Angeboten Ausschau halten.

Weiter eingrenzen kannst Du, indem Du gezielt darauf achtest, dass das Theme responsive ist, also auf Smartphones und Tablets genauso gut dargestellt wird, wie auf dem Laptop oder dem PC. Und Aktuell sollte die Designvorlage sein, damit es bei der Installation mit der derzeitigen Version von WordPress (und mit der PHP-Version – aber noch tiefer steige ich jetzt nicht in die Technik ein) keine Probleme gibt.

Als nächstes ist die Frage, für was Du Dein WordPress-Theme nutzen möchtest.

Bist Du z. B. Fotografin und willst viele Bilder präsentieren oder soll es eher Text zu lesen geben? Oder möchtest Du Deine Unternehmens-Website über WordPress laufen lassen? Soll sich ein Shop (z. B. mit WooCommerce) integrieren lassen?

Auch hier gibt es tausende Angebote, Du musst also die Verwendung immer vor Augen haben. Es nützt ja nichts, wenn Dir ein WordPress-Theme gut gefällt, es am Ende für Deine Zwecke aber nicht taugt …

Vielleicht hast Du schon ein paar Themes entdeckt, die gut aussehen und passen würden. Schau Dir nun die Live-Demos an.

Hier kannst Du sehen, wie das Design „funktioniert“. Wie sind die Menüs gestaltet? Gibt es Farbwechsel, wenn Du mit der Maus über bestimmte Bereiche fährst? Welche Elemente gibt es überhaupt und wie sehen sie aus (Listen, Karussells, Zitate, etc.)? Werden ein, zwei oder drei Spalten angeboten? Gibt es Seiten mit und ohne Sidebars?

Jetzt geht es an die Details. Inwieweit kannst Du die Farben und die Schriften anpassen?

Es gibt Themes, die bieten nur eine Handvoll Farbvarianten und wenige Schriften an. Davon rate ich Dir ab. Wenn Du schon auf ein individuelles Corporate Design verzichtest, dann leg zumindest ein Farbschema und eine oder zwei Schriften für Deinen Internetauftritt fest.

In Sachen Corporate Design / Corporate Identity bin ich jetzt wieder bei dem so wichtigen Punkt, auf den ich am Anfang schon hingewiesen hatte: Deine Idee muss ausgereift sein!

Du musst wissen, wer Du bist, was Dich antreibt, wer Deine Zielgruppe ist und wie Du sie (auch optisch) ansprechen möchtest.

Diese Vorarbeit kann Dir niemand abnehmen, aber natürlich kannst Du Dir dazu Unterstützung in Form von Coaching holen. Oder Du sprichst mit Menschen aus Deiner Zielgruppe. Auf jeden Fall brauchst Du Klarheit. Dann kann es losgehen: Bau Dein Wunsch-Theme so um, wie es für Dich passt!

Ein Hinweis noch zum Schluss: Inwieweit Du einen Page-Builder wie Divi, Elementor oder der WPBakery Page Builder (Baukästen für WordPress) in Zukunft noch benötigen wirst, ist fraglich. WordPress arbeitet derzeit am Gutenberg-Editor, der viele Grund-Funktionen wohl noch 2018 mitbringen wird.

Für einfach Seiten wird Gutenberg reichen, für komplexere Wünsche sind PageBuilder sinnvoll – nur falls Dir das Thema bei den Recherchen nach dem pasenden Theme begegnet …

Falls Dir jetzt der Kopf raucht: Hier findest Du Beispiele für wunderschöne feminine WordPress-Themes und hier einige, die sehr schlicht und neutraler sind.

Ich würde mich freuen, von Dir zu hören, wie Dein Weg war oder welchen Du einschlagen möchtest: Designvorlage oder doch lieber individuell und exklusiv?

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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