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Glücklich und produktiv im Home-Office

Routine – mag ich eigentlich überhaupt nicht. Es kann langweilig und ermüdend sein, wenn sich Dinge immer wiederholen. Außerdem: Ich liebe meine Freiheit. Besonders die freie Zeiteinteilung bei der Arbeit ist für mich ein großes Glück. Trotzdem habe ich im Laufe der Zeit festgestellt, dass mir vieles leichter oder effizienter von der Hand geht, wenn ich mich an bestimmte Abläufe halte. Deshalb gebe ich Dir heute 4 Tipps, wie Du Dich im Home-Office nicht mehr verzettelst und stattdessen erfolgreich Dein Business vorantreibst.

Als ich angefangen habe, freiberuflich zu arbeiten, war die Versuchung sehr groß, mich ablenken zu lassen. Telefonieren, Wäsche machen, schnell mal staubsaugen, … gerade im Home-Office läuft man der Ablenkung ja immer direkt in die Arme. Das habe ich zum Glück schnell gemerkt und davon profitiert, dass ich ein sehr, sehr gut organisierter Mensch bin.

Routine muss nichts Negatives sein. Sie hilft Dir, produktiv zu arbeiten. Klick um zu Tweeten

Meine wichtigste Erkenntnis und damit Tipp 1: Teil Dir Deine Zeit täglich ganz genau ein und halte Dich im Home-Office an diesen Zeitplan. Jeden Tag.

Es ist schon verlockend, einfach mal eine Stunde mit Familie oder Freunden am Telefon zu plaudern. Wenn Dein Pensum das hergibt: fein. Aber wenn die To-Do-Liste etwas anderes sagt, dann hat die Arbeit Vorrang. Erklär das unbedingt Deinem privaten Umfeld. Im „richtigen“ Büro kann man auch nicht einfach stundenlang quatschen oder Kaffee trinken gehen. Und wenn Du eine Stunde mit der Pflege Deiner Social-Media-Accounts verbringen möchtest, dann stell Dir am Smartphone den Wecker. Sei konsequent bei der Zeiteinteilung.

Tipp 2: Arbeite mit kurzen Listen

Ich sage bewusst kurze Listen, denn wenn viele von uns irgendetwas unendlich verlängern können, dann sind es To-Do-Listen. Es gibt kaum etwas, das giftiger für den Seelenfrieden ist als das ewige gehetzte „ich muss noch , ich wollte noch, jetzt habe ich heute wieder nicht …“ und der Berg der unerledigten Dinge wird immer größer.
Deshalb begrenze ich meine To-Dos auf maximal drei Dinge, die ich am jeweiligen Tag erledigen will und werde. Also: Setz Dir drei Ziele, die Du zuverlässig erreichen kannst und wenn sie abgehakt und erledigt sind, kannst Du auch im Home-Office entspannen.

Tipp 3: Leg Pausen ein und gestalte diese aktiv

In meinem Alltag heißt das: Nach einer Stunde, spätestens nach anderthalb ist die Luft raus, die Konzentration lässt merklich nach. Dann koche ich mir einen Tee, setze mich 5 bis 10 Minuten in die Mittagssonne oder schaue eine Weile gedankenverloren den Meisen vor dem Fenster zu. Du wirst  sehen: Wenn Pausen eine Art Ritual werden, bist Du in der übrigen Zeit konzentrierter und arbeitest effizienter.

Wenn es Dir schwerfällt, plan die Pausen bewusst als Termin in den Tagesplan ein, zu Not mit Hilfe von Outlook oder anderen Kalendern. Ein gutes Online-Tool hierfür ist auch der von mir sehr geschätzte Tomato-Timer.

Tipp 4: Beende den Tag positiv

Das gilt für den gesamten Tag genauso wie für den Arbeitstag. Wenn die Arbeitszeit um ist, atme ich tief durch und erfreue mich an dem, was gut geklappt hat. Natürlich gibt s auch Tage, die man am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Aber trotzdem: Ich suche immer nach dem Positiven.

Die schönen Erlebnisse und Erfolge oder die netten Kontakte sollen sich im Gedächtnis verankern, nicht die schrecklichen. So trimmst Du Dein Unterbewusstsein auf eine positive Einstellung zum Job.

Dasselbe gilt auch für den Abend. Früher haben mich nervige Erlebnisse und nicht geschaffte Arbeit bis in den Schlaf verfolgt. Heute blende ich sie bewusst aus und suche nach den positiven Aspekten. Selbst am blödesten Tag mit unfreundlichen Verkäuferinnen, mauligen Kindern und aggressiven Verkehrsraudis gibt es positive Seiten – man muss sie allerdings finden wollen.

Halte also aktiv Ausschau nach dem Guten des Tages. Das beschert Dir langfristig ein gutes Gefühl und eine positive Ausstrahlung.

So viel zu meinen Abläufen für ein erfolgreiches und glückliches Arbeiten als Solopreneurin im Home-Office. Wie geht es Dir damit? Gehst Du ähnlich strukturiert und mit festen Ritualen an den Tag heran?

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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