Kostenlose Tools für Blogger und Selbstständige

Nein, das hier ist keine Liste mit 50, 100 oder noch mehr Links zu irgendwelchen Tools. Ich habe Dir meine vier ganz persönlichen Favoriten zusammengestellt, die mir das Leben bzw. meine tägliche Arbeit erleichtern. Alles durch und durch subjektiv und das mit voller Überzeugung von mir für Dich.

Das Budget ist bei den meisten Selbstständigen und Bloggern eher überschaubar. Deswegen ist es immer gut, wenn Du virtuelle Unterstützung in Form von kostenlosen Tools bekommst.

Irgendwann macht es auf jeden Fall Sinn, Geld in die Hand zu nehmen und Dinge zu delegieren, eine virtuelle Assistenz zu beschäftigen oder gar eine Agentur zu beauftragen. Aber bis dahin machst Du vermutlich erstmal vieles allein.

Als ich mich 2008 selbstständig gemacht habe, musste ich zum Beispiel für unendlich viele Kleinigkeiten jedes Mal einen Grafiker beauftragen. Text in ein Bild einfügen war eine davon. Es ist mir bis heute viel zu aufwändig, mich in Photoshop oder Gimp einzuarbeiten. Meine Leidenschaft ist das Schreiben.

Deshalb nutze ich die folgenden Tools, um vieles einfacher zu machen.

Canva ist perfekt, um Texte in Fotos einzubauen oder Grafiken zu erstellen, die ich dann zum Beispiel bei Facebook oder Twitter poste. Und so kann das aussehen:

Es gibt bei Canva unter anderem Vorlagen für Posts auf Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram. Du kannst aber auch Infografiken, E-Mail-Header, Facebook Ads und gefühlt 1.000 andere Dinge designen.

Du kannst individuelle Farben wählen, Fotos und Logos hochladen oder fertige Templates nutzen. Eine großartige Spielwiese. Inzwischen gibt es auch eine App für das Smartphone, mit der Du sogar unterwegs Grafiken erstellen kannst.

Wenn Du Deine Farben und Schriften festgelegt hast, gestaltest Du alles immer so, dass Du einen hohen Wiedererkennungswert hast. Für Einsteiger reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Erst, wenn Du im Team designen oder eigene Schriften hochladen willst, die Canva nicht automatisch anbietet, wird die Bezahl-Version nötig.

Tipp Nummer 2 ist Trello

Im Grunde geht es hier um Listen, ähnlich wie bei den Tools Evernote oder Wunderlist. Jeder hat da ja seinen Liebling, meiner ist eben Trello, weil ich die Benutzer-Oberfläche einfach sehr mag. Auch die App funktioniert gut. Ich bin ein großer Fan von Pinnwänden und Klebezetteln und hier kann ich sie virtuell einsetzen.

Kürzlich habe ich in einem anderen Beitrag gezeigt, wie ich meinen Redaktionsplan mit Trello pflege – dort bekommst Du auch eine kostenlose Vorlage zum Download. Tschüss Excel! ;-) So kann zum Beispiel ein Redaktionsplan für Social Media in Trello  aussehen:

Ein Beispiel, wie Du einen einfachen Redaktionsplan für Social Media mit Trello erstellen kannst

Mein dritter Tipp ist Pocket

Ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne Pocket leben konnte. In Pocket sammele ich online Links, oft direkt mit einem Klick im Firefox, denn Pocket ist ein Browser-Plugin. Auf diese Weise habe ich eine umfangreiche Sammlung von Lesezeichen angelegt, auf die ich von überall auf der Welt Zugriff habe – sortiert nach Stichpunkten und auch auf dem Smartphone nutzbar.

Wenn mir also zum Beispiel in der U-Bahn ein interessanter Artikel begegnet, dann kopiere ich den Link zu Pocket und kann ihn mir jederzeit aufrufen. Die Kombination aus App und Browser-Plugin ist für mich fast unschlagbar.

Tipp Nummer 4 ist Yoast SEO

Dieses Plug-in ist für mich ein absolutes Must-have, wenn Deine Website auf WordPress basiert und für Suchmaschinen optimiert sein soll. Ohne vernünftige Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat Google leider keinen Platz für Dich.

Yoast hilft Dir, Seitentitel und Meta-Beschreibung in der richtigen Länge zu schreiben, erinnert Dich an fehlende Alt-Attribute bei Bildern und vieles mehr. Wenn Du einmal verstanden hast, worauf es bei der SEO ankommt, ist das Tool wirklich der Knaller und herrlich unkompliziert.

Jetzt weißt Du, mit welchen Tools ich mir den Arbeitsalltag erleichtere. Wie? wirklich nur vier? Ja, ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, mich auf ein Minimum an Tools zu beschränken.

Es gibt natürlich auch noch ganz viele andere tolle Programme und Apps, die ich zum Beispiel regelmäßig in meinen Newslettern empfehle. Aber für den Alltag sind das meine Top 4.

Welche sind Deine kleinen Helferlein? Oder bist Du schon den nächsten Schritt gegangen und hast Aufgaben an externe Dienstleister vergeben? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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