Mach Deinen Content fit für 2018

Mach Deinen Content fit für 2018

Vom Einzelunternehmer bis zum Global Player: Die Digitalisierung verändert viel und zwar in einer – gefühlt – sehr schnellen Taktung. Allein der Video-Hype auf Facebook in diesem Jahr … Lass Dich aber nicht davon abhalten, Deine Inhalte für 2018 zu planen. Worauf Du dabei achten solltest, erfährst Du jetzt.

Wenn ich im persönlichen Gespräch oder auch in sozialen Netzwerken nach Kommunikationszielen für 2018 frage, dann höre ich oft: „Mehr Kunden!“, oder: „Mehr Umsatz!“ Viele übersehen, dass das die Ziele sind, die ganz am Ende stehen. Auf dem Weg zu mehr Kunden gibt es eine Vielzahl von KPI (Key Performance Indicators oder auch Leistungskennzahlen), die für die Unternehmenskommunikation wichtig sind. Unerlässlich ist für die Jahresplanung also die Frage:

Was willst Du 2018 erreichen?

Ganz abgesehen davon, dass Du ohne vorher definierte Ziele schwer bestimmen kannst, ob Dein Jahr ein gutes Geschäftsjahr gewesen ist, wirst Du ohne konkrete Ziele im kommenden Jahr vor Dich hin arbeiten, ohne Dich über das Erreichen z. B. von Meilensteinen zu freuen. Wo bleibt da die Motivation?

Du musst auch kleine Erfolge feiern, um langfristig motiviert zu bleiben. #Ziele #ContentMarketing Klick um zu Tweeten

Natürlich kannst Du über das Jahr Deine Ziele anpassen, neue hinzufügen oder ersetzen, denn in Stein sollte der Jahresplan nicht gemeißelt sein. Aber wichtig ist, dass Du überhaupt Ziele definierst.

Welche fünf Fehler Dir dabei nicht unterlaufen sollten, kannst Du hier nachlesen.  In 10 Jahren Selbstständigkeit habe ich mit dem Thema so einige Erfahrungen gemacht. ;-) Was könnten nun Deine Ziele für 2018 sein? Denkbar sind:

  • mehr Newsletter-Leser,
  • eine geringere Absprungrate im Blog,
  • mehr 5-Sterne-Bewertungen (besseres Image, höhere Kundenzufriedenheit),
  • eine höhere Gewinnmarge oder
  • eine bestimmte Zertifizierung.

Wichtig ist unter anderem, dass Du Deine Ziele handschriftlich festhältst und die SMART-Formel anwendest.

Welche Themen werden 2018 wichtig? 

Schreibst Du ein Buch? Wird es neue Produkte oder Kooperationen geben? Vielleicht gehst Du auch auf Messen oder Kongresse und kannst das in Deinem Themenplan berücksichtigen. Wichtig ist, dass die Themen Deine Ziele unterstützen und für Deine (potenziellen) Kunden oder andere Dialoggruppen relevant sind. Das könnten, neben den genannten Themen, folgende sein:

  • Produktstorys,
  • Unternehmesstorys,
  • spezielles Branchenwissen,
  • News, Aktuelles,
  • Launches,
  • saisonale Themen oder auch
  • Blicke hinter die Kulissen.

Jetzt, im letzten Quartal, kannst Du an Deinen Statistiken zuverlässig ablesen, was gut funktioniert hat und wo Luft nach oben ist. Welche Inhalte, auf welchen Kanälen und in welcher Form waren besonders erfolgreich?

Vielleicht hast Du auch einen Kundenservice, ein Sekretariat oder eine virtuelle Assistentin (VA), die Du befragen kannst, was Deine Kunden besonders bewegt hat. Wozu gab es eher kritische Stimmen?  Was hat Begeisterung ausgelöst? Und an was hast Du Dich bisher nicht herangetraut? Sei mutig und probier auch mal etwas Neues aus.

Allein durch diese Sammlung wirst Du eine Menge passender Themen für das kommende Jahr finden, die Du schon jetzt in Deinem Redaktionsplan unterbringen kannst.

Mit welchen Formaten willst Du 2018 arbeiten?

Es gibt eine große Zahl an Darstellungsformen, die Du im Content-Marketing nutzen kannst. Eine Reportage erlaubt spannende Einblicke in Deinen Business-Alltag. Du kannst Rezensionen schreiben, Interviews führen, Kommentare veröffentlichen, (Live-)Videos drehen, Grafiken und Fotos nutzen, Portraits veröffentlichen oder Artikel mit Listen schreiben. Auch Anleitungen, Ratgeber oder Testberichte kommen bei Lesern häufig gut an.

Und ja: Das Internet ist wichtig, aber es ist nicht der einzige Ort für Deine Inhalte.

Pressemitteilungen, Imagebroschüren, Kundenmagazine sowie Messestände oder Konferenzen gehören auch zur Unternehmenskommunikation.

Wer setzt das im kommenden Jahr alles um?

Du kannst vieles selbst in die Hand nehmen, musst Du aber nicht. Es kommt darauf an, wie groß Dein Unternehmen ist und welche Aufgaben Du delegieren möchtest. Mit einer wirklich klugen Planung kannst Du ganz viel Content automatisiert veröffentlichen. Dazu gehören z. B. sämtliche Rubriken, die Du Dir für soziale Netzwerke ausgedacht hast.

Mein sonntäglicher Sprachtipp auf Facebook ist immer vorgeplant. Ich veröffentliche ihn gegen viertel nach sechs am Morgen, weil er dann die höchste Reichweite erzielt. solche regelmäßigen Tipps lassen sich für mehrere Wochen und Monate im Voraus festlegen und entsprechend einplanen.

Es kann trotzdem sinnvoll sein, sich weitere Unterstützung an Bord zu holen.

  • Wenn es Dich nervt, Grafiken zu erstellen, sollte das jemand anderes für Dich erledigen.
  • Wenn Du Blogartikel oder Transkripte von Podcast-Episoden nicht selbst schreiben willst, dann such Dir jemanden, der das komplett übernimmt oder Deine Rohfassung „aufhübscht“.
  • Wenn Du mehrere Mitarbeiter hast, binde sie nicht nur in die Themenplanung, sondern auch in die Umsetzung ein. Vielleicht gibt es jemanden, der ein Händchen fürs Fotografieren hat oder für Schnappschüsse bei der Arbeit zu haben ist.

Es nimmt eine Menge Stress, frühzeitig das nächste Geschäftsjahr zu planen und jedes noch so kleine erreichte Etappenziel wird Dich motivieren, dranzubleiben.

Es gibt immer Hochs und Tiefs, aber ein klarer Fokus auf die Ziele zieht Dich aus jedem Tief wieder heraus. Also:

Viel Erfolg beim Planen des nächsten Jahres!

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation orange

5 Kommentare

  1. Ein toller Artikel Simone, danke! Manchmal vergess ich die Planung.

    • Liebe Gabi,

      danke für Dein Lob.
      Wenn der Artikel ein kleiner Anstoß in Sachen Pläne und Ziele für 2018 war, freut mich das sehr. :-)
      Im Alltag geht das Thema ja häufig unter. Deswegen empfehle ich immer, feste Zeiten für die Planung zu reservieren und dann zu schauen, was gut läuft, was sich gut anfühlt und was sich nicht bewährt hat.

      Viele Grüße
      Simone

  2. Jana

    Liebe Simone,

    ein wirklich interessanter Artikel, gerade wenn man sich in den letzten Monat eines Geschäftsjahres bewegt sollte man seine Planung in Angriff nehmen. Wie bei vielen im Leben das eine ordentliche Planung benötigt ist rechtzeitig beginnen das A und O. Da gebe ich dir zu 100% Recht.

    Wenn dann etwas anders läuft als das man es geplant hat sollte man als Geschäftsinhaber immer noch darauf vorbereitet sein einen Plan B in der Tasche zu haben.

    Auch ich befinde mich derzeit in der Planung für 2018. Welche Dinge müssen überarbeitet werden? Was muss erneuert werden? Welche Konzepte sind geplant? Etc.

    Dein Artikel hat mir übrigens eine sehr gute Übersicht in meine Gedanken gegeben, manchmal bin ich mit allem so beschäftigt das die Dinge aus dem Ruder oder durcheinander geraten. Aber jetzt habe ich mir eine Liste gemacht.

    Ganz oben ist eine Schulung für meine Mitarbeiter nächstes Jahr, über die ich mir schon des öfteren Gedanken gemacht habe. Und da bei uns im Geschäft nächstes Jahr viele Dinge erneuert werden und neu dazu kommen müssen auch die passenden Informationen und der passende Umgang hierfür her.

    Ich habe mich in diesem Fall an die Baron GmbH (https://www.barongmbh.com/point-of-sale-pos/ gewendet. Eine Bekannte die ebenfalls eine Geschäftsinhaberin ist hat mir diese Empfohlen da es dort mehrere Angebote, abgestimmt auf die heutige digitalisierte Zeit, gibt.

    Danke für deinen tollen Beitrag der mir sehr geholfen hat nicht den Überblick und die Nerven zu verlieren

    Liebe Grüße
    Jana

    • Liebe Jana,

      erst einmal entschuldige ich mich für meine späte Antwort. Dein Kommentar ist mir leider einfach durchgerutscht. Herzlichen Dank aber für Deine ausführliche Nachricht. Es freut mich riesig, dass mein Artikel Dir so viel gebracht und so vieles angestoßen hat. Ich wünsche Dir auf alle Fälle weiterhin gute Nerven im „Jahresabschluss-Stress“ und viel Erfolg für die Schulung Deiner Mitarbeiter.

      Herzliche Grüße
      Simone

      • Jana

        Liebe Simone,

        das macht doch nichts, wir alle haben doch schon ein mal erlebt das uns etwas einfach durch gerutscht ist. Umso mehr freue ich mich das du meinen Beitrag doch noch gesehen hast und dir Zeit genommen hast darauf zu antworten.

        Ich Danke dir recht herzlich für deinen guten Zuspruch.

        Herzliche Grüße
        Jana

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