Titelbild Blogartikel - PR Basics für Gründer und Selbstständige

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Gründer und Solopreneure – So geht’s

Die Idee ist ausgereift, der Businessplan steht. Nun muss das Ganze der Öffentlichkeit nähergebracht werden. Gerade als Solopreneur oder als Gründer brauchst Du in Sachen Pressearbeit fast immer Input von Experten. 

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Musst Du eine PR-Agentur engagieren? In den meisten Fällen lautet die Antwort: nein. Wenn das Geld nicht gerade sprudelt, sind Agenturen für Gründer meistens einfach zu teuer. Du kannst aber genauso gut und erfolgreich mit Freelancern arbeiten.

Wenn derjenige gute Kontakte in relevante Redaktionen hat, so ist das toll, aber aus meiner Sicht nicht zwingend notwendig. Entscheidend ist, dass die Chemie zwischen Euch stimmt (denn das wird eine enge Zusammenarbeit), und dass Dein PR-Berater die passenden Fach- und Verbrauchermedien recherchiert, um dort aktiv zu werden.

„Aktiv“ heißt neben der Kontaktaufnahme vor allem: das Vorschlagen von relevantem Content – also von redaktionell wertvollen Inhalten, Geschichten, die aus Sicht der Journalisten für das jeweilige Publikum spannend sind.

Ein Produkt ist keine Geschichte.

Ein Hinweis am Rand: Advertorials und Materndienste sind mit Vorsicht zu genießen. Sie garantieren zwar Reichweite, aber die Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke. Solche Veröffentlichungen müssen schließlich als Werbung gekennzeichnet werden. Leser sind nicht blöd und die wenigsten mögen Werbung. Ich rate deshalb davon ab, redaktionelle Plätze zu kaufen.

Die Früchte am Baum der großen, redaktionellen Veröffentlichungen hängen natürlich höher, aber dafür schmecken sie sehr viel besser – vor allem Deiner Zielgruppe.

Zusammenarbeit mit Experten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit heißt nicht, dass Du Dich entspannt zurücklehnen kannst, denn PR ist auch Chefsache. Gerade hier liegt aber der Schlüssel zum Erfolg. Du hast die Idee oder das Produkt entwickelt, deshalb sollte bei der Öffentlichkeitsarbeit ein großes Augenmerk auf Dir und Deinem Experten-Status liegen.

Du stehst für Deine Dienstleistung oder Dein Produkt wie kein anderer Mensch. Mach etwas daraus! Klick um zu Tweeten

Ein schönes Beispiel ist das Start-up SchwesterSchwester, ein Online-Shop vor allem für Ohrringe: Zwei Schwestern mit einer Leidenschaft für Ohrringe und ein Ehemann, der die Geschäfte leitet, während die Schwestern Inspiration liefern und weltweit nach Liebhaberstücken für den Shop fahnden. Schmuck kann man zu Hauf online bestellen. Dass das Geschäft dennoch funktioniert und einen entsprechenden Bekanntheitsgrad besitzt, hat viel mit den Menschen dahinter zu tun.

Soziale Netzwerke sind in der PR unverzichtbar.

Deine PR-Strategie sollte nicht nur die klassischen Medien, sondern ganz stark auch das Internet einbeziehen. Wenn Du also einen Freelancer für PR beauftragst, lass Dir zeigen, was derjenige im Netz bereits bewegt hat. Und jemand, der Facebook ganz grundsätzlich ablehnt oder mit Instagram und Co. beruflich nichts anfangen kann, ist wenig hilfreich, denn:

Gerade Online-PR macht es Solopreneuren und Gründern so einfach wie nie, gezielt auf sich aufmerksam zu machen.

Was sind jetzt die ersten Schritte?

Wenn Du jemanden gefunden hast, mit dem Du die Öffentlichkeitsarbeit angehen willst, solltet ihr gemeinsam einige wichtige Fragen klären.

Ohne Antworten auf diese grundlegenden Fragen und ohne eine Strategie geht es leider nicht. Das Schöne ist aber: Damit besitzt Du ein hervorragendes Fundament, auf das Du bauen und auf dessen Basis Du Deine PR- oder auch Deine Content-Strategie verändern und erweitern kannst.

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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