Titelbild, Blogartikel: Mittel gegen eine Schreibblockade - leichter schreiben

Schreiben muss Dich nicht stressen

Ein Blick auf Deinen Redaktionsplan genügt und Du weißt, dass Du unbedingt noch einen Artikel für Dein Blog schreiben musst … Zack, da ist er, dieser Druck, der einem das Schreiben verleidet. Ich verrate Dir etwas: Das geht auch Profis so. Kreativität kommt nämlich nicht auf Knopfdruck. Deshalb erfährst Du in diesem Text, wie es leichter gehen kann.

Ich glaube jeder hat irgendwann in seinem Leben schon einmal ratlos vor dem leeren Blatt oder dem weißen Bildschirm gesessen. Manchmal ist es einfach wie verhext, die Worte fließen nicht. Und je mehr Du versuchst, ins Schreiben zu kommen, desto anstrengender wird es. Habe ich alles im Laufe der Jahre auch schon erlebt … Deshalb kann ich Dir Tipps geben, wie du aus dieser Falle wieder herauskommen kannst.

Ein Geheimrezept gibt es leider nicht, aber Du kannst beim Schreiben verschiedene Dinge ausprobieren und so den Weg finden, der für Dich funktioniert, wenn Du eine Blockade hast.

Kreativität braucht Zeit und Raum.

Wenn Dir also partout nicht die richtigen Worte einfallen, dann lass es einfach erstmal bleiben. Mach etwas, das Dich entspannt oder wobei Du Inspiration findest. Geh in den Park, geh mit dem Hund um den Block, geh in ein Café und bestell Dir was Leckeres …

Bewegung ist oft ein gutes Mittel, um die Gedanken in Schwung zu bringen. #Schreibblockade Klick um zu Tweeten

Nimm Dir den Zeitdruck.

Wenn Du zum Beispiel einen Beitrag für Dein Blog geplant hast, dann fang nicht erst am Abend vorher oder am Morgen der Veröffentlichung mit dem Schreiben an. Beginn ein paar Tage eher und schreib eine Rohfassung. Erst ein oder zwei Tage später schnappst Du Dir den Text wieder und korrigierst ihn. (Tipps dazu gebe ich Dir hier.) Dann hast Du einen frischeren Blick darauf.

Bau Dir ein Gerüst.

Texte bestehen in aller Regel aus festen Elementen. Je nach Textart sind die natürlich verschieden. Um mein Blog als Beispiel zu nehmen: Ich habe eine Überschrift, einen Vorspann und den Haupttext. In diesem Haupttext gibt es oft ein Click-to-tweet-Element, H2/H3-Überschriften und gegebenenfalls weitere Zwischen-Überschriften oder Zitate.

Das hilft mir, meine Gedanken zu sortieren und dem Text Struktur zu geben. Falls Du oft Schwierigkeiten mit den Headlines hast: Lass die Überschrift entweder erstmal weg oder schreib mehrere Versionen. Am Ende findest Du ganz sicher die Richtige.

Wenn es gut läuft, dann schreib auf Vorrat.

Wer sagt denn, dass man nicht auch mal mehrere Texte an einem Tag verfassen darf? Wenn Dich die Muse so richtig geküsst hat, dann freu Dich darüber. Was Du schreibst, muss ja nicht perfekt sein. Redigieren kannst und solltest Du später.

Und wenn es trotz allem mit dem Schreiben nicht klappen will?

Durchforste Deinen Themen- oder Redaktionsplan und schau nach Alternativen. Bestimmt findest Du plötzlich ein anderes Thema, zu dem Du einen besseren Zugang findest und das Du vorziehen kannst.

Sei flexibel und beiß Dich nicht fest, das nimmt viel Druck!

Das sind meine Tipps gegen akute Blockaden. Wenn Du aber generell Angst vor dem leeren Bildschirm hast oder Dir einfach ständig die Worte fehlen, dann empfehle ich Dir ein festes, tägliches Schreib-Ritual. Lies hier die 5 wirklich guten Gründe, damit noch heute anzufangen.

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