Titelbild, Blogartikel - Was ist ein Hashtag und wofür nutzt man Hashtags

Was Du über Hashtags wissen solltest

Du hast es sicher schon x-mal gesehen, das Hashtag. Deshalb möchte ich Dir erklären, wie auch Du Hashtags erfolgreich für Dein Business einsetzen kannst. Der Name setzt sich aus der englischen Bezeichnung für das Raute-Zeichen # (hash) und dem englischen Wort für Markierung (tag) zusammen. Erfunden hat es Twitter – und von dort haben Hashtags sich rasant verbreitet.

Zunächst stellt sich die Frage, wie ein Hashtag ganz praktisch aussieht. Die Möglichkeiten sind zum Glück vielfältig. Entscheidend ist, dass es sich um eine durchgehende Zeichenfolge handelt. Hashtags könnten zum Beispiel so aussehen:

#ContentTipp   oder   #contenttipp

Ob Groß- oder Kleinbuchstaben ist also egal. Ich würde aus Gründen der Lesbarkeit immer individuell entscheiden und, um bei diesem Beispiel zu bleiben, hier die erste Variante nehmen. Wie gesagt: Es geht nur darum, es Deinen Followern leichter zu machen, Dein Hashtag schnell und richtig zu erfassen. Bei der Suche nach dem entsprechenden Schlagwort werden aber beide Schreibweisen gefunden.

Und was ist mit Zahlen im Hashtag? Geht auch, kein Problem. Du könntest also beispielsweise #EM2016 oder auch #Euro2016 posten. Was nicht geht, sind Zahlen allein, Punkt, Komma, Doppelpunkt oder sonstige Zeichen (einzige Ausnahme: der Unterstrich _ ) und Leerzeichen funktionieren natürlich auch nicht.

Was können Hashtags konkret für Dich tun?

Du kannst auf Dein Thema mit einem Hashtag in Nullkommanichts aufmerksam machen und so mit anderen in Kontakt kommen, die das gleiche Thema bewegt oder interessiert. Wenn Du vom Branchentreffen Dumdideldum twitterst, ermöglicht Dir ein #dumdideldum, Informationen in Echtzeit zu verbreiten. Du bist also nicht nur unglaublich schnell, sondern erreichst auch und vor allem genau die Menschen, die sich ebenfalls für Dein Thema interessieren.

Mit #Hashtags kannst Du Trends aufgreifen, Themen setzen und mit Gleichgesinnten interagieren. Klick um zu Tweeten

Übrigens nutzen große Marken Hashtags auch außerhalb der sozialen Netzwerke (unter anderem auf Werbeplakaten), um gezielt Begriffe zu etablieren und so Informationen zu verbreiten. Wenn Du also ein knackiges Schlagwort hast, das für Dich oder Deine Marke steht, kannst Du es zusammen mit der Raute fast überall zu Marketingzwecken nutzen.

In welchen Sozialen Netzwerken kannst Du sie einsetzen? Da ist als erstes natürlich die Mutter aller Hashtags: Twitter

Wenn Du bei Twitter in das Suche-Feld #ContentMarketing eingibst, werden Dir zunächst Accounts mit diesem Schlagwort angezeigt. Dann folgen aktuelle Tweets, die dieses Hashtag beinhalten. Die Suche kannst Du bei Bedarf auf bestimmte Personenkreise einschränken. Da wären unter anderem Personen, denen Du folgst oder Personen in Deiner Nähe. Du kannst aber auch gezielt nach Fotos oder Videos suchen.

An welche Position innerhalb eines Tweets Du Hashtags setzt, ist zunächst egal.  Möglich ist es zu Beginn, mittig oder auch ganz am Ende:

Tralala #hashtag tralala

#hashtag tralala tralala

Tralala tralala #hashtag

Was allerdings auf Twitter nicht gut ankommt, sind Tweets mit massenhaften Hashtags. Das sieht nicht schön aus, zudem bleibt meist die wesentliche Information auf der Strecke. Ich würde mich – je nach Länge und Thema – auf maximal drei #Hashtags beschränken.

Instagram

Hier wiederum sind Hashtags fast das Wichtigste. Und nirgendwo dürfen so viele gesetzt werden: Bis zu 30 Stück erlaubt Instagram derzeit seinen Nutzern, und der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt … Der #tbt, der throw-back-thursday ist zum Beispiel sehr beliebt – also alte Bilder, die dann mit dem dazugehörigen Hashtag donnerstags gepostet werden.

Und keine Sorge: Wenn dort etwas mit „porn“-Hashtags versehen wird, drücken die Nutzer damit lediglich aus, wie großartig das Veröffentlichte ist. Gern genommen ist #foodporn.

Da Instagramn auf den Einsatz von Hashtags ausgerichtet ist, lassen sich damit  schnell Gleichgesinnte oder potenzielle Kunden finden und ansprechen. Du kannst super nach Hashtags suchen, und ähnlich wie Google schlägt Dir Instagram sogar verwandte Suchen und Schlagworte vor. Seit einiger Zeit ist es sogar möglich, Hashtags zu abonnieren.

Facebook

Bei Facebook sind, wenn ich es recht erinnere, seit 2013 Hashtags möglich. Das Prinzip und die Umsetzung sind im Grunde analog zu Twitter. Allerdings würde ich sie grundsätzlich an das Ende des Posts setzen. Es hat immer wieder Studien gegeben, die besagen, dass Posts mit Hashtags bei Facebook weniger beliebt sind und weniger geklickt werden.

Hinzu kommt, dass Facebook es nicht ermöglicht, Hashtags sinnvoll auszuwerten. Und auch in der Suche werden sie durcheinander, nicht chronologisch angezeigt. Ich halte Hashtags hier für verzichtbar. Ich selbst nutze lediglich #BloggersTag, um diesen Donnerstags-Post auf meiner Facebook-Seite zu promoten.

Pinterest

Auf dieser Plattform sind Hashtags grundsätzlich möglich. Da Du aber nur begrenzt sinnvoll danach suchen kannst und – analog zu Facebook – die entsprechenden Pins bei den Suchergebnissen nicht chronologisch sortiert werden, gilt auch hier: Kann man machen, muss aber nicht. Die aktuelle, offizielle Empfehlung liegt bei einem Hashtag pro Pin. Du kannst genauso auch nach ganz „normalen“ Schlagworten ohne Hashtag suchen.

Google+

Hier kannst Du Hashtags an unterschiedlichen Stellen einsetzen. Unterstützt werden sie bei Sammlungen, Communities, Personen und Seiten und natürlich innerhalb der Beiträge. Entsprechend sind bei der Suche nach einem bestimmten Hashtag die Ergebnisse auch genau nach diesen Bereichen aufgeteilt. Du kannst also relativ gut und übersichtlich nach Deinem Thema bei Google+ recherchieren.  Mit mehr als drei Begriffen würde ich einen Post hier aber nicht bestücken.

YouTube

Wenn Du ein Video hochlädst, hast Du die Möglichkeit, Hashtags in der Beschreibung und auch im Titel Deines Videos unterzubringen. Als User kannst Du in der Suche Hashtags recherchieren oder bei einem Video auf eines klicken und so andere Videos finden, die dem gleichen Thema zugeordnet sind. Die Suchergebnisse zeigt YouTube übrigens in chronologischer Reihenfolge an. Sehr angenehm und hilfreich!

Fazit:

Hashtags sind im Netz Standard geworden. Du kannst sie auf unterschiedliche Weise sehr gut für Dein Online-Marketing nutzen, wenn Du es nicht übertreibst. Wenn Du eigene etablieren möchtest, sorg dafür, dass sie leicht zu merken und relevant für Deine Inhalte sind.

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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