Titelbil, Blogartikel - So landen deine Newsletter nicht im Papierkorb

Es war einmal … der Newsletter

Heute früh war es wieder soweit: Ich habe diverse Newsletter gelöscht, ohne überhaupt einen Blick darauf zu werfen. Langweilig, optisch nicht ansprechend … die Liste lässt sich leicht fortsetzen. Heute erfährst Du 5 Gründe, weshalb vielleicht auch Deine Newsletter am Leser vorbeigehen.

Abonnenten haben weder Zeit noch Lust, langweilige und unattraktive Texte zu lesen. Also verschwinden solche Newsletter im Papierkorb. Oder im Spam-Ordner. Oder der Newsletter wird gekündigt. Und der Leser ist für längere Zeit verloren. So wie ich heute: Gleich vier Newslettern habe ich gekündigt. Das sollte Dir mit Deinen Lesern möglichst nicht passieren. Aber wo genau könnte es haken?

1. Du verschickst den Newsletter einfach per E-Mail

Ein „einfaches“ Instrument ist der Newsletter heute aber nicht mehr. Wer heute mit E-Mails jemanden erreichen möchte, muss sich große Mühe geben und sehr professionell arbeiten. Der große Vorteil – der unkomplizierte Versand per E-Mail – hat sich inzwischen in einen seiner größten Nachteile verwandelt. Zum einen erhalten wir alle täglich unfassbar viel digitale Post. Zum anderen sind Newsletter oft kommunikative Einbahnstraßen. Und damit geht es zum nächsten Punkt.

2. Interaktion findet nicht statt

Der Empfänger öffnet Deine Nachricht, liest und schließt die E-Mail wieder. Das Mindeste, was Du Deinen Lesern also bieten solltest, ist eine Handlungsaufforderung – ein Call-to-Action. Das kann ein Link zu einem Blogartikel sein, der Link zu einer Umfrage oder zu Deinem aktuellen Angebot. Oder Du bittest um ein Feedback oder stellst den Lesern gelegentlich Fragen.

Noch besser ist es, wenn Du genau weißt, was Deinen Lesern unter den Nägeln brennt und Dein Newsletter exakt diese Bedürfnisse befriedigt. Falls Du nicht weißt, was Deine Kunden beschäftigt: Mit Hilfe sozialer Netzwerke kommst Du sehr dicht an sie heran und kannst es herausfinden.

3. Du gehst davon aus, dass der Newsletter am PC gelesen wird

Damit sendest Du an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei. Die Litmus-Studie (Dez. 2013) zeigt, dass etwa die Hälfte aller E-Mails auf mobilen Endgeräten geöffnet wird. Inzwischen dürften es weitaus mehr sein. Das bedeutet für Deinen Newsletter: Er muss auf Smartphones und Tablets mit diversen Browsern einwandfrei dargestellt werden und unterwegs gut lesbar sein. Es lohnt sich, in einen guten Dienstleister für E-Mail-Marketing zu investieren, denn die technische und optische Aufbereitung ist heute wesentlich komplexer als noch vor wenigen Jahren.

4. Du triffst nicht die Erwartung Deiner Leser

Zunächst einmal musst Du für Dich klären, was der Sinn des Newsletters ist. Soll er Deinen Online-Shop beleben? Dient er rein der Kundenpflege? Soll das Image im Fokus stehen? An Zielen wie diesen orientiert sich der Inhalt – und zwar ausschließlich daran. Mach kein Sammelsurium und kein Überraschungsei daraus. Kein „Ach, das nehme ich noch mit rein“.

5. Der Newsletter ist Deine Eierlegendewollmilchsau

Ein Newsletter ist ein Newsletter. Nicht mehr und nicht weniger – jedenfalls kann er nicht alles. Social Media haben in Sachen Kundenkontakt und Informationsgeschwindigkeit für einen großen Umbruch gesorgt. Das solltest Du nutzen und das Potenzial der unterschiedlichen Kanäle für Deine Zwecke einsetzen.

Facebook, Instragram, Snapchat, YouTube … und nicht zuletzt ein eigenes Blog – die Möglichkeiten sind groß. Meine Faustregel: Wo Deine Zielgruppe aktiv ist, solltest Du es auch sein.

Und weil es darüber hinaus noch einige andere Punkte in Sachen E-Mail-Marketing zu beachten gibt, hier noch eine sehr schöne, mit viel Humor gemachte, Infografik zu diesem Thema – vielen Dank dafür an Email Lounge!

Newsletter Texte und Content-Strategie Simone Maader Kommunikation

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