Sichtbarkeit und reichweite sind kein Selbstzweck.

Sichtbarkeit und Reichweite – was bringt das eigentlich?

Ich habe kürzlich eine kleine Diskussion verfolgt, in der es um genau das ging: Was bringt Sichtbarkeit fürs Geschäft? Für sich allein genommen erst mal nicht so viel. Die Frage ist: Wo und womit solltest Du sichtbar sein?

Die richtigen Menschen erreichen, sichtbar sein … nicht ohne Grund stammt der Begriff Sichtbarkeit aus dem SEO-Umfeld. Wer Anzeigen schaltet, will zuverlässig Kunden gewinnen. Und die Website oder das Blog sollen möglichst weit oben auf Googles Seite 1 stehen.

Inzwischen umfasst das Gesehenwerden auch ganz stark den Bereich Social Media. Das Content-Marketing setzt darauf, Vertrauen aufzubauen, ein positives Image zu erzeugen und für Konversion zu sorgen.

Dazu ist es notwendig, dass wir als Selbstständige oder als Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen neben unserem Angebot unsere Werte und unsere Philosophie zeigen. Persönlichkeit ist gefragt, das hat sich herumgesprochen, wird aber immer wieder falsch verstanden.

Du musst zielgerichtet sichtbar sein.

Was heißt das für Deine Online-Sichtbarkeit? Wenn Du Fitness-Studios betreibst, ist es wenig sinnvoll, wenn Du in Deinem Corporate-Blog regelmäßig abschweifst und von Deinem Hund oder den Erlebnissen mit Deinen Kindern erzählst.

Die Leser wollen eher sportliche Tipps, tolle Rezeptideen oder Deine Erfahrungen mit Sportartikeln – ein Gesamtpaket, das Mehrwert bietet und Kompetenz vermittelt.

Wenn Du ein Coaching-Business aufgebaut hast, ist es bestimmt nett, auf Facebook auch mal Bilder von Deinen Katzen oder von der schönen Landschaft um Dich herum zu zeigen. Im privaten Profil, nicht so sehr auf der Unternehmensseite, denn:

Was ist das, wofür Du bekannt sein willst?

Kannst Du in zwei oder drei Begriffen sagen, wofür Du stehen möchtest? Diese Schlagworte solltest Du beim Bloggen oder in sozialen Netzwerken immer im Kopf haben. Bist Du geschäftlich online unterwegs, dann gestalte Deine Inhalte entsprechend.

Natürlich darfst Du für unterschiedliche Kanäle auch unterschiedliche Ziele definieren. Bei dem einen ist vielleicht das übergeordnete Ziel, Kunden zu gewinnen, bei dem anderen, Dich als Experte zu positionieren.

Du brauchst Klarheit über Dich und Deine Business-Ziele. Sonst bringt Dir #Sichtbarkeit keinen… Klick um zu Tweeten

Es ist übrigens nicht notwendig, 15.000 Follower oder Blogleser zu haben. Die reinen Zahlen spielen eine untergeordnete Rolle. Eine große Reichweite garantiert keine großen Umsätze. Wichtig ist, dass Du bei den Menschen, die für Dein Geschäft (bzw. für Deine Ziele) entscheidend sind, eine gute Sichtbarkeit hast.

Gib deshalb immer 100 Prozent, auch für 20 Newsletter-Abonnenten oder 100 Follower. Für eine Sichtbarkeit, von der Dein Business langfristig profitiert, brauchst Du einen langen Atem und Geduld. Und ich rede nicht von drei Monaten, sondern eher von ein bis zwei Jahren …

Daneben gehört auch eine Portion Mut zur Sichtbarkeit.

Wer sichtbar ist, wird angreifbar – oder zumindest kommt es einem so vor. In aller Regel ist der innere Schweinehund das viel größere Problem. Aber es lohnt sich, die Komfortzone etwas zu erweitern und für (eine sinnvolle) Sichtbarkeit zu sorgen.

Ein Tipp von mir zum Schluss: Schau nicht allzu sehr auf Statistiken. Dass die Zahl der Follower oder Abonnenten kein Gradmesser für Erfolg ist, hatte ich ja schon angedeutet. Außerdem lassen wir und von Zahlen oft unter Druck setzen und zu Aktionismus verleiten.

Geh Schritt für Schritt Deinen Weg der zielgerichteten Sichtbarkeit, dann kommt der Erfolg ganz automatisch.

Hol Dir meinen Newsletter und den Zugang zu meiner Freebie-Bibliothek

2 Kommentare

  1. Hi Simone,
    hast du für dich bereits verinnerlicht, dass weniger Reichweite, dafür wertvolle wenige, besser ist? Mir fällt es sehr schwer. Dabei schreibe ich tatsächlich für eine handvoll wenige Newsletter-Abonnenten 😉

    Danke für deine Tipps, hab den Artikel gerne weiterempfohlen!
    Grüße, Nadine

    • Liebe Nadine,
      vielen Dank, dass Du den Artikel weiterempfohlen hast.
      Weniger Reichweite ist nicht zwangsläufig besser, aber ich weiß, was Du meinst. Eine große Reichweite allein sagt noch nichts über die Qualität der Kontakte aus.
      Insofern kann ich sehr gut damit leben, eher weniger Follower zu haben und ganz langsam zu wachsen, dafür aber dann wenigstens die richtigen Menschen zu ereichen.
      Was nützen mir tausende Follower oder Abonnenten, wenn sich nur ein verschwindend geringer Bruchteil wirklich für meine Inhalte interessiert.
      Ich habe meinen Frieden mit den Zahlen gemacht und freue mich gleichzeitig über jeden, der bei mir findet, was er sucht und mir gern folgt 😉

      Viele Grüße
      Simone

Diesen Beitrag kommentieren